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Schwarzmagische Attacke in der Familie - Teil 1 v. 2
von Dr. Friedrich Demolsky

Tatsachenbericht ueber die Wirkung von Schadenzauber

Vorauszuschicken ist, dass meine Frau, unsere Tochter und ich Zeugen des hier und im Teil 2 geschilderten Sachverhaltes sind. Dieser Sonderartikel, sowie die darin enthaltenen Fotos, welche teils dramatische Szenen zeigen, wurden mit ausdruecklicher Zustimmung der Betroffenen veroeffentlicht.

Ich betone, dass ich in gegenstaendlichen Sonderartikeln ausschliesslich ueber tatsaechlich stattgehabte Ereignisse berichte. Diese haben vor wenigen Tagen ihren Anfang genommen, und vor wenigen Stunden, dh heute, am Nachmittag des 28.9.2008, ihren vorlaeufigen Abschluss gefunden. Dieser Erlebnisbericht ist in keinster Weise eine Uebertreibung. Alles, worueber ich hier schreibe, hat sich genau so abgespielt.


Viele ehemalige Servicenehmer meiner Frau und alle Gaeste der kleinen Bar ‚BABY BLUE' sowie alle bisherigen Teilnehmer an unseren Studienreisen zu Balis Schamanen und Heilern kennen unsere Yeni als eine junge, freundliche, stets laechelnde und lebenslustige Frau. Diese wurde vor wenigen Tagen das Opfer einer schwarzmagischen Attacke.

Aus diesem Grunde mussten wir heute die Kraft unserer Schamanen in eigener Angelegenheit in Anspruch nehmen.

Yeni stammt aus Banjuwangi, der oestlichsten Provinz Javas. Seit eineinhalb Jahren lebt sie in unserem Haus und arbeitet als Managerin unserer kleinen Bar ‚BABY BLUE’, die meine Frau vor etwa zwei Jahren in Sanur als Treffpunkt fuer Menschen etabliert hat, welche an ihrer spirituellen Entwicklung arbeiten.

Vor wenigen Tagen aenderte sich nicht nur Yenis Aussehen, sondern auch ihr Verhalten auffaellig. Sie sah gezeichnet aus, hatte dunkle Ringe unter den Augen und wirkte insgesamt ausgesprochen nervoes und gestresst. Sie war auffallend unkonzentriert, vergesslich, zerstreut, legte wenig Wert auf ihr Aeusseres und begann ploetzlich zu rauchen.

Vor fuenf Tage brach sie in unserem Haus in Traenen aus, weil ihre Familie in Banjuwangi in schweren Geldnoeten steckte und diesbezueglich massiven Druck per Telefon auf sie ausuebte. Meine Frau und ich dachten zunaechst, dass dieser Umstand der Grund fuer ihre Verhaltensaenderung gewesen waere. Wir liehen ihr den benoetigten Geldbetrag, damit sie ihrer Familie aus der Notsituation helfen konnte. Dieser wurde von ihrer Mutter am naechsten Tag abgeholt. Ketut und ich dachten, dass damit auch Yenis offen zutage getretenen Probleme bereinigt waeren.

Das merkwuerdige Verhalten unserer Angestellten aenderte sich aber nicht, sondern wurde noch auffaelliger und immer unverstaendlicher.

Sie berichtete uns am naechsten Tag, dass ihr in der vorangegangenen Nacht – nach Geschaeftsschluss, etwa gegen 2 Uhr 30 - zwei Mopetfahrer bis zu unserem Haus gefolgt waeren. Diese haetten ihr immer wieder den Weg abgeschnitten.

Am naechsten Abend erzaehlte sie mir in der Bar, dass sie neuerlich von anderen Mopedfahrern und Einheimischen beobachtet, belaestigt bzw verfolgt worden waere. Sie beschuldigte ploetzlich viele uns bekannte Menschen, Balinesen und Javanesen, dass diese regelrechte ‚Verfolgungsjagden’ gegen sie inszenieren wuerden, um ihr Angst zu machen. Zureichende Motive fuer diese Anschuldigungen konnte sie allerdings nicht vorbringen. Ich konnte ihren Schilderungen zu diesem Zeitpunkt nichts anderes als unzulaengliche Motive entgegensetzen. Da Yeni eine intelligente Frau ist, zweifelte ich (noch) nicht an der Wahrhaftigkeit ihrer Schilderungen. Vielmehr dachte ich darueber nach, was ich unternehmen koennte, um ihr zu helfen.

Am naechsten Tag spielte sich Aehnliches noch intensiver ab.

Nun behauptete sie bereits am Vormittag, dass sie vor wenigen Minuten von jemandem beim Duschen in unserem Haus beobachtet worden waere.

Diese Behauptung liess meine Frau und mich erstmals aufhorchen.

Da es nur ein kleines Fenster zu ihrem Badezimmer gibt, das sich in etwa 6m Hoehe im Dach befindet, schien uns diese Behauptung eher unwahrscheinlich. Ketut und ich bezweifelten, dass jemand bei Tageslicht die Mauer unseres Hauses ueberstiegen und aufs Dach geklettert sein soll, um unsere Yeni beim Duschen zu beobachten.

Am Abend, in der Bar, wurde es dann noch verwirrender...

Sie wirkte voellig verstoert und deutete auf etwa 30 Mopedfahrer und einige Autofahrer, die an diesem Abend an der Bar vorbei fuhren. Yeni verdaechtigte jeden einzelnen dieser mir voellig unbekannten Verkehrsteilnehmer, sie verfolgt, oder zumindest beobachtet zu haben.

Sie erzaehlte mir an diesem Abend immer unwahrscheinlichere Geschichten. Sie sprach von Menschen, die sie nicht leiden koennten, oder auf sie eifersuechtig waeren und ihr deshalb Boeses zufuegen oder Angst machen wollten.

Da ihre Geschichten keinen Sinn fuer mich machten, habe ich mich gestern bereit erklaert, auf sie bis nach Geschaeftsschluss zu warten und gemeinsam mit ihr nach Hause zu fahren.

Um ihr die Angst zu nehmen, die ihr unuebersehbar im Nacken sass, habe ich Yeni versprochen, dass ich allfaellige Stoerefriede zur Rede stellen wuerde, sollte sie waehrend unserer Heimfahrt neuerlich verfolgt werden.

Nach kurzer Fahrt in dunkler Nacht, musste ich feststellen, dass Yeni nicht mehr mit ihrem Moped hinter mir herfuhr. Sie war ganz ploetzlich verschwunden. Da es schon sehr spaet war, beschloss ich, allein nach Hause zu fahren und dort auf sie zu warten.

Etwa eine gute halbe Stunde spaeter, schlug unser Hund an. Sein Bellen machte mich aufmerksam, und ich ging in den Garten. Dort hoerte ich Stimmen und ein verzweifeltes, lautes Weinen, das von ausserhalb unseres Grundstueckes kam. Als ich die Tuere oeffnete, sah ich Yeni mitten auf der Strasse in Begleitung eines fremden Mannes stehen. Sie weinte fuerchterlich und schrie dabei immer wieder, dass alle Menschen sie hassen und verfolgen wuerden, um ihr Angst zu machen.

Der junge Mann stand hilflos da, und entschuldigte sich bei mir fuer diese Szene. Er war offensichtlich bloss stehen geblieben, um der heulenden und schreienden Yeni zu helfen. Kurz darauf, suchte er das Weite.

Ich musste meine ganze Ueberredungskunst einsetzen, um unsere voellig verstoerte Yeni zu bewegen, mit mir ins Haus zu kommen. Dabei musste ich ihr Moped in die Garage schieben und auch ihre Handtasche und ihren Helm, die beide vor dem Hause verstreut auf der Strasse lagen, zusammen packen. Nachdem sie endlich im Hause war, sagte ich ihr, dass sie zu Bett gehen und sich ausruhen sollte. Am Morgen koennten wir dann mit Ketut ueber die stattgehabten Dinge reden.

Sie ging nicht schlafen, sondern heulte auf der Terrasse vor sich hin. Ich war zu muede, um bei ihr zu bleiben und legte mich hin.

Nachdem ich heute morgen aufgestanden war, kam meine Frau zu mir und erklaerte, dass wir ein ernsthaftes Problem mit Yeni haetten.

Sie wusste zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht, was sich am Vorabend ereignet hatte. Allerdings teilte sie mir mit, dass ihr Yeni bereits am fruehen Morgen des heutigen Tages gesagt haette, dass sie neuerlich von jemandem durch das kleine Fenster in 6m Hoehe beim Duschen beobachtet worden waere.

Ketut meinte, dass wir es hier entweder mit einer klassischen Psychose (Paranoia) zu tun haetten oder mit einer schwarzmagischen Attacke. Dieses Verhalten und diese Wesenveraenderung passten ueberhaupt nicht zu unserer Yeni, die wir moegen und schaetzen, und deshalb seit ueber einem Jahr in unsere Familie eingegliedert haben.

Ketut rief Yenis Tante an, die ebenfalls in unserem Dorf lebt, und schilderte ihr die Sachlage. Auch die Tante bestaetigte, dass sie eine Wesensveraenderung anlaesslich des letzten Besuches ihrer Nichte festgestellt haette, die mit unseren Erfahrungen in Einklang stuende.

Nach diesem Telefonat vereinbarte Ketut einen Termin bei unserer Schamanin, die in Sanur als Balian Taksu praktiziert.

Ein Stunde spaeter sassen wir mit unserer Tochter und Yeni im Auto, um diese Schamanin aufzusuchen. Diese sollte im Trance-Zustand Informationen von der ‚Anderen Seite’ zu Yenis Problemen abrufen. Wir wollten anlaesslich einer schamanischen Séance herausfinden, was diese auffaelligen Verhaltens- bzw Wesensveraenderungen bei unserer Angestellten verusachte und wie man ihr am besten helfen koennte.

Was bei der heute durchgefuehrten Séance unseres Geistmediums heraus gekommen ist, das erfaehrst Du im Teil 2 dieses Sonderartikels.
 

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